Blitzschnelle Rosenkohl -Quiche vom Backherz

Blitzschnelle Rosenkohl-Quiche vom Backherz

Eine sehr leckere Quiche die nur 10 Minuten für die Zubereitung braucht und in 45 bis 50 Minuten fertig gebacken ist. Lecker und natürlich vom Backherz.

Liebe Backherzfreunde,

nach den ganzen Keksen, Festmenüs und Süßigkeiten die es in der Weihnachtszeit gab, habe ich heute ein pikantes Blitzrezept für euch. Die Rosenkohlquiche backt sich im Grunde genommen von alleine, braucht lediglich 10 Minuten Zubereitungszeit. Dann wandert sie für 45 bis 50 Minuten in den Backofen und schon habt Ihr eine leckere Mahlzeit fertig. Auch meine Gäste sind schon in den Genuss der blitzschnellen Rosenkohlquiche gekommen. Ich bin normalerweise ein Freund des selber Backens. Wenn es dann doch mal schneller gehen muss oder wenig Zeit übrig ist, bietet sich ein fertiger Blätterteig aus der Kühltheke dazu prima an. Ich habe einen „light“ also fettreduzierten Blätterteig verwendet, den es beispielsweise bei Discountern wie Netto oder Lidl zu kaufen gibt. Wenn ich genug Zeit habe, mache ich natürlich einen Mürbeteig. Das Rezept dazu findet Ihr hier bei meiner veganen Karottenquiche. Jetzt hoffe ich euch gefällt das sehr einfach nachzumachende Blitzrezept für die Rosenkohlquiche. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

 Blitzschnelle Rosenkohlquiche vom Backherz

vegetarisch & zuckerarm

 Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht

Zubereitung: 10 Minuten 

Backzeit: 45 bis 50 Minuten

 Zutaten für eine Springform 26 cm Durchmesser:
Teigboden:

1 Packung    fettreduzierter Blätterteig aus der Kühltheke 250 -275 g

oder

alternativ Mürbeteig, das Rezept findet ihr hier

 Füllung:

750 g           Tiefkühlrosenkohl

100 ml          lauwarmes Wasser

1 EL             gekörnte Gemüsebrühe

3 bis 4          Eier

200 ml          Soja- oder ungesüßte Mandelmilch

etwas            frisch gemahlener Muskat

nach Geschmack z.B. 50 g Veggie-Speckwürfel

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad Umluft, oder 185 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen.

Fertigen Blätterteig zuschneiden und mit dem Backpapier nach unten in die Springform legen. Aus dem restlichen Blätterteig einen Rand zuschneiden und die Springformränder damit auskleiden, so wie auf dem Foto.

Wer den Teig selbst zubereiten möchte findet unter dem Link in der Zutatenliste ein Rezept für veganen Mürbeteig.
Allein das sieht schon köstlich aus – yummy.

Jetzt den Tiefkühlrosenkohl auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Er darf ruhig in zwei Schichten in der Form liegen, so wie auf dem Foto.

 Jetzt geht’s an die Eiermilch-Füllung      

Dazu lauwarmes Wasser mit der gekörnten Brühe in einem Litermaß glattrühren. Dann Eier- und Milch dazu. Ich nehme besonders gerne ungesüßte Mandelmilch. Sie ist zuckerfrei, fettarm und ihr wurde Calcium zugesetzt. Wer keine Mandelmilch mag oder verträgt kann beispielsweise auch Sojamilch, normale fettarme Kuhmilch, Hasel- oder Kokosmilch nehmen. Alles mit einem Schneebesen gut verquirlen, dann mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und die Veggie-Speckwürfel dazu mischen. Nun kommt die Eiermilch als Füllung über den Rosenkohl. Und die Form wandert für 45 bis 50 Minuten in den Ofen.

Wer mag gibt in die Eiermilch Veggie Schinkenwürfel oder in der Fleischvariante gekochten Schinken.

Falls die Oberfläche zu dunkel wird nach der Hälfte der Backzeit etwas Backpapier auf die Form legen. Nach Backzeitende aus dem Ofen nehmen und in der Springform etwas auskühlen lassen. Erst dann herauslösen. Die blitzschnelle Rosenkohlquiche sollte dann noch etwas weiter abkühlen. Wird sie zu heiß angeschnitten fällt sie eventuell etwas auseinander. Nach dem Abkühlen haben sich alle Bestandteile optimal miteinander verbunden und sie ist fertig zum Anschneiden. Lasst es euch schmecken.

Quiche mit Rosenkohl und einer vegetarischen Eiermilch. Blitzschnell gebacken und ganz einfach in der Zubereitung vom backherz.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

 

 

Zuckerfreie Zimtschnecken vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

nun ist mein Backherz Blog schon drei Jahre alt. Ich freue mich, dass euch meine Backrezepte ob süß oder salzig so gut gefallen. Im letzten Jahr gab es zum Backherz Geburtstag Heidesand mit Matcha und vegane, zuckerfreie Gewürzkekse. Die sind übrigens auch ehr gut bei Facebook angekommen. Vor zwei Jahren habe ich für euch eine leckere Apfeltorte, natürlich zuckerfrei und vegan, kreiert. Das Rezept dazu gibt’s hier. Und nun habe ich etwas Neues zum Backen für euch. Pünktlich zur kalten Jahreszeit gibt es ja allerlei neue Teesorten. Da musste ich natürlich auch schon mal verschiedene Kuchentees wie Cheesecake (eines meiner Lieblingsrezeptedazu findet ihr hier, Schoko-Brownie oder Zimtschnecke  probieren. Und dabei kam die Inspiration für mein neues Plätzchenrezept: Zuckerfreie Zimtschnecken. Liebe Backherzfreunde, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern auf meinem Backerz Blog. Lasst euch von meinen Rezepten und Bildern inspirieren und backt eifrig nach. Denn meine Backherz-Rezepte haben immer einen gesunden Benefit und schmecken sehr lecker. In diesem Sinne kommt gut durch die Weihnachtszeit. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

 

Zuckerfreie Zimtschnecken vom Backherz

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit

Backzeit: 12 bis 15 Minuten

Schwierigkeitsgrad: mittel

Besonderes: ohne Zuckerzusatz, fettfreundlich

Zutaten für 50 Schnecken:

Für den Zimtschnecken-Teig:

100 g Frischkäse natur, 0,2% Fett

120 g Halbfettbutter, 39 % Fett

170 g Stevia-Erythritol-Mischung, ich habe die von No Sugar Sugar verwendet

1        Eigelb

310 g  Weizenmehl, Type 550

½ Pck. Backpulver

Für die Zimtschnecken-Füllung:

150    gemahlene Haselnüsse

1 TL   flüssiger Süßstoff

1 TL   gemahlener Zimt

200 ml Tee, ich habe die Sorte „Zimtschnecke“ von Meßmer Tee verwendet

Vorbereitung für die Füllung:

Bevor es an den Zimtschnecken-Teig geht für die Zimtschnecken-Füllung Tee aufgießen. Ich habe einen Beuteltee mit der Geschmacksrichtung Zimtschnecke von Meßmer Tee verwendet. Alternativ schmecken auch Gewürztees oder Chai. Den Tee aufgießen und etwas ziehen lassen.

Jetzt geht’s an den Zimtschneckenteig:

Aus dem Frischkäse natur, 0,2 % Fett, Halbfettbutter, Stevia-Erythritol-Mischung und dem Eigelb einen Vorteig rühren.  Nun kommt das Weizenmehl Type 550 und das Backpulver dazu. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig für die Zimtschnecken ist sehr angenehm von der Verarbeitung her und klebt nicht an den Händen oder der Backmatte auf der er ausgerollt wird. Nun den Teig mit einem Silikonnudelholz auf einer Silikonbackunterlage (meine Tipps dazu findest Du hier), ausrollen. Am besten in der Größe eines Rechtecks, ähnlich der Backblechgröße.

Zimtschnecken-Nussfüllung:

Jetzt kommt der vorab aufgebrühte Zimtschnecken-Tee zum Einsatz. Dazu den Tee mit gemahlenen Haselnüssen, flüssigem Süßstoff und gemahlenem Zimt zu einer cremigen Masse rühren, kurz stehen lassen. Jetzt die Nussfüllung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Dann das Rechteck in der Mitte einmal längs durchschneiden. Von der längeren Seite jeweils eine Rolle aufrollen. Falls Ihr noch Teig übrig haben solltet, einfach die Prozedur für die Zimtschnecken-Nussfüllung wiederholen. Dann kommen die Zimtschnecken-Rollen eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit sie sich besser in Scheiben schneiden lassen. Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze, keine Umluft, vorheizen. Ich backe Plätzchen stets mit Ober- und Unterhitze, durch Umluft werden sie zu schnell hart und trocken. Ach ja, jetzt noch zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Vorbereitung zum Backen:

Nachdem die Zimtschnecken-Rollen im Kühlschrank Zeit hatten etwas fester zu werden, lassen sie sich nun auf der Silikonbackmatte prima in Scheiben schneiden. Dann geht’s ab aufs Blech und rein in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen.

Da dürfen sie dann 12 bis 15 Minuten backen. Je nachdem wie hell oder dunkel Ihr eure Zimtschnecken mögt. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dann am besten nicht alle auf einmal aufessen, sondern in einer Keksdose aufbewahren. Jetzt habt Ihr zuckerfreie Zimtschnecken die bestimmt auch bei euren Freunden und der Familie für einen kulinarischen Wow-Effekt sorgen.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz
Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf ein neues Rezept? Dann habe ich etwas für euch: meinen zuckerfreien Brownie Käsekuchen. Der ist so saftig und lecker, dass bei uns kein Krümel übrig geblieben ist. Ich habe ihn gebacken, als sich Besuch angemeldet hat. Der Brownie Käsekuchen kam so gut an, dass unser Besuch jeweils gleich drei Stücke davon gegessen hat. Für mich als Backherz war das ein schönes Kompliment. Und das tolle am saftigen Schokokuchen ist mal wieder, dass er zuckerfrei ist. Also weder im Schokoteig noch im Käsekuchenteig habe ich Zucker oder kalorienhaltige Zuckeralternativen wie Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft verwendet. Den Brownieteig habe ich mit Erythritol gesüßt, das Käsetopping mit ganz gewöhnlichem Flüssigsüßstoff. Das klappt ganz prima, tut der Figur gut (Tipps zum fettfreundlichen Backen findet ihr hier)  und eignet sich auch für Diabetiker. Na – läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Also ran ans Backwerkzeug und nichts wie los mit dem Backen vom Brownie Käsekuchen, euer Backherz.

Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Backzeit: 60 + 15 Minuten

Schwierigkeitsgrad: Leicht

 Zutaten für eine große Kastenform mit 30 cm Länge

Brownie-Teig

1 TL             Maiskeimöl

2                  Eier

200 g           Erythritol, ich habe das Produkt von borchers fine food verwendet

100 g           Halbfettbutter

180 g           Weizenmehl, Type 550

70 g             Weizenstärke

1/2 Pck.        Backpulver

30 g             Kakaopulver

60 g             Walnüsse

150 ml          Mineralwasser mit Kohlensäure

250 g           Heidelbeeren

Käse-Topping

2                  Eier

50 g             Halbfettbutter

20 g             Magerquark

50 g             Weizenstärke

1,5 Esslöffel  flüssiger Süßstoff

Backvorbereitung

Den Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Die große Kastenform dünn mit Sonnenblumenöl einpinseln.

Brownie Teigzubereitung

Für den Teig Eier mit Erythritol z.B. von  borchers fine food oder No Sugar Sugar, schaumig schlagen. Einen kleinen Steckbrief zu Erythritol findet Ihr hier. Das klappt sehr gut dank der Konsistenz der Erythritol-Zuckeralternative. Dann die Halbfettbutter dazugeben und mischen. Nun kommen Weizenmehl, Weizenstärke, Backpulver und Kakaopulver dazu und alles wird zu einem cremig-glatten Teig gerührt. Jetzt noch die Walnüsse hacken und zusammen mit dem Mineralwasser mit Kohlensäure unter den Teig mischen. Den Brownie Teig noch einmal abschmecken. Dann geht’s ab damit in die vorbereitete Kastenform.

 Tipp für trockene Beeren zum Backen

Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren mögen gerne mit Samthandschuhen behandelt werden. Zum Vorbereiten aufs Backen Beeren kalt waschen und auf ein Küchenkrepp legen. Dann können sie ohne Blessuren davon zu tragen prima trocknen. Die gewaschenen und nun prima getrockneten Heidelbeeren gleichmäßig auf dem Brownie-Teig verteilen. Dann geht’s ans Käse-Topping:

So wird das Käse-Topping gemacht

Eier, Halbfettbutter, Magerquark und Weizenstärke in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gleichmäßig zur glatten Käsecreme verrühren. Zum Schluss mit 1,5 Esslöffeln flüssigem Süßstoff süßen und noch einmal abschmecken. Das Käse-Topping kommt jetzt gleichmäßig auf den Brownieteig und die Heidelbeeren. Der vorgeheizte Ofen wartet schon darauf, dass er aus Schokoteig, Heidelbeeren und Käsekuchenteig einen leckeren und auch noch zuckerfreien Brownie Käsekuchen backen kann. Nach 60 Minuten die Backtemperatur ausschalten, Heißluft anlassen, eine Lage Alufolie oder Backpapier auf den Schoko-Käsekuchen legen und 15 Minuten im Ofen lassen. Dann herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Das ist wichtig, damit der Brownie-Käsekuchen nicht auseinanderbricht.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten     

 

 

 

Anuga 2017 Neuheiten die sich lohnen können

Meine persönlichen Anuga Highlights

Backherz Kirsten Metternich auf der Anuga 2017

Im zweijährigen Rhythmus öffnen die Kölner Messehallen ihre Tore für die Anuga. Die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Lebensmittel und Getränke. Über 7.400 Aussteller aus über hundert Ländern präsentieren in diesem Jahr ihre kulinarischen Schätze: vom klassischen Kürbiskernöl aus Österreich, über low carb-Nudeln aus Australien, bis hin zu Hähnchen-Knabber-Chips, Luther Kuchen zum aktuellen Luther Jahr und kerniges Wohlfühlbrot aus Deutschland. Über 12 Kilometer bin ich auf der Anuga unterwegs gewesen und habe ein paar Neuheiten und Inspirationen entdeckt, die sich lohnen. Die möchte ich euch heute gerne vorstellen.

Natürlichkeit, Eiweißbrot und ohne Zusatz von Palmöl
Dieses Jahr ging es bei der Anuga auch um ein Plus an Natürlichkeit. Praktisch stehen Lebensmittel hoch im Kurs, die möglichst wenig verarbeitet und damit ein hohes Maß an Naturbelassenheit haben. Beispielsweise frisch gepresste Nussöle, Bio-Ketchup ohne Zucker, kohlenhydratfreie Chips auf Basis von Bio-Hähnchenfleisch oder ballaststoffreiches, low-carb Wohlfühl-Eiweißbrot. Viele Hersteller bewerben ihre Produkte heute ganz selbstverständlich mit Labeln wie vegan, vegetarisch, glutenfrei oder laktosefrei. Ein neuer Trend ist es Nuss-Nougat Creme, Konfitüre auf Milchbasis oder Saucen ohne Palmöl herzustellen. Das Etikett besonders wertvoll, da ohne Palmöl, ist mir immer wieder begegnet.

 

Süße und zuckerfreie Flavour Drops

Flavour Drops zuckerfrei mit Stevia

Buttervanille-, Rum- oder Bittermandelaroma waren gestern. Heute gibt es Flavour Drops in zig Geschmacksrichtungen. Viele zuckerfreie Produkte sind auf Basis von Sucralose. Ein kalorienfreier Süßstoff, der industriell gerne in zuckerfeien Getränken zum Einsatz kommt. Ich bin in den Genuss von zuckerfreien Flavour-Drops gekommen, die ihre Süße durch Stevia (Steviolglykoside) haben. Es gibt sie beispielsweise in Karamell, Schokolade, Zimt, Kokos, Vanille oder mit Beerengeschmack. Am Stand gab es Minipfannkuchen mit Vanille Flavour Drops im Teig. Damit lässt sich einerseits der Zuckergehalt im Teig reduzieren und gleichzeitig verleihen sie auch noch eine vanillige Note. Am besten werden sie wohl dosiert verwendet, denn diese Drops sind 300-mal süßer, als normaler Zucker. Die Drops waren von GoodGoodSweetSweetnessMein Tipp:  Es reicht also schon ein bis zwei Tropfen ins Joghurt, den Tee oder in den Smoothie zu rühren. Ich werde bald mit diesen Drops backen und euch hier davon berichten.

Nussöle und Fruchtessig ohne unnötige Zusätze

Kirschessig und Kirschkernöl – wunderbare Zutaten um einen tollen Salat zu kredenzen.

Ein gutes, geschmacksintensives Öl, etwas Essig, wenig Salz und Pfeffer und schon ist eine wunderbare Salatsauce fertig. Je natürlicher die Grundzutaten, desto intensiver ihr Eigengeschmack und desto weniger an Gewürzen und Co muss in die Sauce. An einem Stand wurde als Show Act, Haselnussöl mit einer zentnerschweren Presse produziert. Dabei gab es aus 500 g Haselnüssen lediglich 100 ml Haselnussöl. Das war so mild und intensiv, dass es mich fast an Nuss Nougat Creme ohne Schokolade erinnert hat. Ein tolles Geschmackserlebnis war Sauerkirschöl und Fruchtessig auf Basis von Sauerkirschen. Mein Tipp: Kaufen Sie Pflanzenöle am besten immer in dunklen Flaschen und stellen sie in den Küchenschrank. Pro Portion reicht es aus, einen Teelöffel Öl zu kalkulieren. So behält man die Fettkalorien im Blick, auch wenn das Öl noch so natürlich und köstlich ist.

Nuss-Nougat Creme ohne Zucker

Nuss Nougat Creme ohne Zucker mit Stevia und Maltitol

Also ich bin ganz ehrlich: Nuss-Nougat Creme wie Nusspli oder Nutella kenne ich natürlich auch seit Kindertagen. Früher gab es sie bei uns ab und zu, als besonderes Highlight. Heute steht so etwas äußerst selten im Vorratsschrank und wird hauptsächlich vom Rest der Familie gegessen. Klar gibt es heute viele solcher Cremes ohne Zucker. Nur so richtig vollmundig haben sie nicht wirklich geschmeckt. Ich war an einem Stand aus Island, wo ja auch der eiweißreiche und fettarme Skyr herkommt, und habe dort ein paar interessante Zutaten gefunden. So also auch Nuss-Nougat Creme ohne Zucker. Der wurde hier ausgetauscht gegen den Zuckeraustauschstoff Maltitol (Tipps zum Zuckeraustauschstoff Erythritol gibt’s hier und Stevia (Steviolglykoside). Im Schnitt stecken in 100 Gramm rund 10 bis 12 Gramm weniger Kohlenhydrate, als in den Nuss-Nougat-Klassikern und kein raffinierter Zucker. Eine gute Sache wenn man an die Zahngesundheit und einen gemäßigten Blutzuckerverlauf denkt. Allerdings kann Maltitol zu Blähungen führen, aber nur wenn man zu viel davon isst. Mein Tipp:  Praktisch sollten es am besten nicht mehr als 30 Gramm am Tag sein. Also heißt die Devise: als Highlight genießen.

Kuchen soweit das Auge reicht

Passend zum Luther Jahr 2017 gibt es Luther Kuchen mit Kirschen und Schokolade als Backmischung für zu Hause.

Natürlich durfte auch die Abteilung mit Brot, Kuchen und Gebäck nicht fehlen. Dazu werden die Marketingabteilungen der Hersteller kreativ. Passend zum aktuellen Luther-Jahr gab es eine Backmischung für Luther Kuchen. Seine Besonderheit war die Kombination von Schokolade und Kirschen. An einem anderen Stand gab es Wohlfühlkuchen, der trotz cremiger Füllung vegetarisch oder sogar vegan war. Also ganz gleich ob man sich auf Luthers Spuren begibt oder sich einfach gut fühlen will, wenn man ein Stück Kuchen isst: hier beim Backherz gibt es dazu Rezepte für Kuchen soweit das Auge reicht. Also nichts wie ran ans Backen und Wohlfühlen.

Ich habe auch Wohlfühlbrot probiert: das enthielt besonders viele Ballaststoffe und weniger Kohlenhydrate. Ideal wenn man z.B. low carb praktiziert oder Diabetes hat.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Viele tolle Rezepte für Kuchen mit weniger oder ohne Zucker gibt es hier beim Backherz24.de

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf einen frischen Kuchengenuss ohne Zucker? Dann sind meine zuckerfreien Limetten Kirsch-Schnitten genau das Richtige. Ob mit Schattenmorellen, Tiefkühlhimbeeren, frischen Johannisbeeren oder sogar Stachelbeeren: der saftige, zuckerfreie Teig allein schon ist ein Gedicht. Und dann kommt obenauf auch noch ein cremiges Topping, ähnlich dem britischen Lemon Curd. Nur eben ohne Zucker und fettfreundlicher. Dass die Limetten Kirsch-Schnitten komplett ohne raffinierten Zucker auskommen, sieht man ihnen nicht an und schmeckt es auch nicht. Das liegt am Stevia-Erythritol-Mix. Denn damit lässt sich prima Backen und Eier sogar richtig schaumig schlagen. Also worauf wartet Ihr noch: nichts wie ran ans Backen und Genießen. Los geht’s!

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Backzeit: 20 Minuten

Kühlzeit: 2 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Mittel

 

Zutaten für einen Backrahmen 30 x 30 cm:

4 bis 5  Limetten

Teig

350 g Schattenmorellen ohne Zucker z.B. von natreen

4        Eier

100 g Stevia-Erythritol-Mix, ich habe das Produkt von No Sugar Sugar verwendet

150 g Butter

2 TL   abgeriebene Limettenschale

2 EL   Limettensaft

300 g Weizenmehl, Type 550

1 Pck. Backpulver

Topping

3                  Eier

100-120 g     Stevia-Erythritol-Mix, ich habe das Produkt von No Sugar Sugar verwendet

3 EL             Speisestärke

400 ml          fettarme Milch

restlicher      Limettensaft

250 g           fettarmer Frischkäse natur

2-3 TL          sofort lösliche, gemahlene weiße Gelatine

Backvorbereitung

Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Backpapier oder eine Silikonbackmatte auf ein Blech legen und den Backrahmen darauf setzen. Zur Größe von 30 x 30 cm stecken. Die Limetten unter heißem Wasser abbürsten und abtrocknen. Mit einem Zestenreißer die Schale ganz dünn abschneiden und zur Seite stellen. Nun den Saft aus den Limetten pressen und ebenfalls zur Seite stellen. Die zuckerfreien Schattenmorellen auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Limettenzesten
Limettenzesten lassen sich ganz einfach mit einem Zestenreißer machen.

Tipp für dünne Limettenschale ohne Zestenreißer

Mit einem Sparschäler hauchdünn abschneiden und anschließend mit einem scharfen Messer in ganz feine Streifen schneiden.

Teigzubereitung

Für den Teig Eier mit Stevia-Erythritol-Mix, z.B. von  No Sugar Sugar, schaumig schlagen. Einen kleinen Steckbrief zu Erythritol
findet Ihr hier. Das klappt sehr gut dank der Konsistenz vom Stevia-Erythritol-Zucker. Dann die Butter, Limettenschale und Limettensaft dazugeben und mischen. Nun kommen Mehl und Backpulver dazu und alles wird zu einem cremig-glatten Teig gerührt. Noch einmal abschmecken und die abgetropften Schattenmorellen unterziehen. Den zuckerfreien Teig auf das Blech in den Backrahmen geben und mit einer Teigzunge glattstreichen. Nun geht es für 20 Minuten zum Backen in den vorgeheizten Ofen.

So wird das Topping gemacht

Eier und Stevia-Erythritol-Mix, z.B. von  No Sugar Sugar, in einen Topf geben. Jetzt noch die Speisestärke und Milch dazu, dann mit einem Schneebesen zügig glattrühren. Auf die Herdplatte stellen und unter Rühren langsam erhitzen, bis die Masse köchelt. Sobald sie dick wird von der Kochstelle nehmen und in eine Schüssel umfüllen. Jetzt den restlichen Limettensaft, den fettarmen Frischkäse sowie die sofort lösliche Gelatine unterrühren. Das Topping noch einmal abschmecken. Jetzt ist auch der zuckerfeie Teig fertig gebacken, kurz abkühlen lassen und dann das Topping darauf verteilen. 15 Minuten kalt stellen, dann die restlichen Limetten-Zesten auf dem Topping verteilen. Zum vollständigen Auskühlen etwa 2 Stunden kühl stellen. Dann den Backrahmen lösen und in Limetten Kirsch-Schnitten schneiden.

Tipp für Früchte im Teig

Sehr lecker und frisch schmecken die zuckerfreien Limetten Schnitten statt mit Kirschen auch mit Himbeeren, Johannis- oder Stachelbeeren. Himbeeren bieten sich beispielsweise als Tiefkühlprodukt an. Johannisbeeren und Stachelbeeren in den warmen Monaten als frische Ware. Wenn Stachelbeeren oder Johannisbeeren in den Teig kommen, empfehle ich etwas mehr Stevia-Erythritol-Mix, da der Kuchen sonst sehr sauer schmeckt. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten