Zuckerfreie Hanteln und Tanzschuhe

Matthias Steiner tanzt Foto STEINERtainment
Foto STEINERtainment

Hantelimage 2.

 

Anlässlich der Teilnahme von Olympiasieger Matthias Steiner bei Let’s Dance auf RTL

Zutaten für 11 Hanteln und 18 Schuhe:
150 g weiche Butter
1 Fläschchen Buttervanillearoma
75 g Erythritol-Streusüße mit Stevia, z.B. von bff, Sukrin, dm
225 g Weizenmehl, Type 550
10 g Kakao

Zubereitung:
Aus Butter, Aroma, Süße und Mehl einen Mürbeteig (420 g) kneten. 160 g Teig abwiegen und in diesen den Kakao gleichmäßig einarbeiten. Teige 1,5 bis 2 Stunden kalt stellen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Hellen Mürbeteig auf einer Silikonbackunterlage in 11 Portionen zu je 23 bis 25 g teilen. Nacheinander Hanteln mit unterschiedlichen Gewichten daraus formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, 15 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Den Kakaoteig in 18 Portionen zu je 5 g teilen, Häfte wieder kaltstellen. Sonst wird er zu weich, lässt sich nicht mehr so gut ohne zusätzliches Mehl ausrollen. Teig mit einem Silikonnundelholz mitteldick ausrollen, Schuhe ausstechen und aufs Blech legen. Teig der beim Ausstechen übrig bleibt, zurück in den Kühlschrank legen. Wer mag kann aus den Teigresten am Ende beispielsweise vier Hantelscheiben und zwei Hantelstangen formen, siehe Fotos. Mit einem Messer Ösen für Schnürsenkel in die Schuhe stechen. Nun im vorgeheizten Ofen binnen 10 Minuten backen, anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Nährwert-Wahrheit
Eine Hantel 23 g enthält:
2 g Eiweiß, 8 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 0,8 BE, 1 KE, 120 kcal

Hanteln auf der Stange.

Ein Tanzschuh 5 g enthält:
0 g Eiweiß, 2 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 0,1 BE, 0,2 KE, 22 kcal

Tanzschuhe 2.

Tipp
Wer es etwas fettärmer mag, tauscht die Butter gegen Halbfettbutter aus und spart so pro Hantel 4 Gramm (36 kcal) und je Schuh 1 Gramm (9 kcal) Fett.

Hantelimage.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Olympiasieger Matthias Steiner im Interview

Foto Mitte STEINERtainment
Foto Mitte STEINERtainment

Er war der stärkste Mann der Welt. Jetzt beweist Olympiasieger Matthias Steiner auf dem Tanzparkett eine flotte Sohle. Und das alles mit Typ-1-Diabetes. In den letzten Jahren verlor er dank bewusstem Essen und Sport 45 Kilo. Dem Backherz hat er dazu exklusiv ein Interview gegeben.

Backherz: Herr Steiner wie gefällt es Ihnen, statt mit Gewichten zu trainieren, aktuell das Tanzbein zu schwingen?

Matthias Steiner: Sehr gut! Es macht unheimlich Spaß diese neue Form der Bewegung kennenlernen zu dürfen. Körperlich ist das für mich kein Problem, außer dass die Fußsohlen brennen. Aber mental stoß ich manchmal an meine Grenzen. Es ist unheimlich schwer für mich, mir eine Choreographie zu merken.

Backherz: Sie haben in den letzten Jahren sehr viel abgenommen. Was tun Sie, um Ihr Gewicht auf Dauer zu halten?

Matthias Steiner: Dazu muss man wissen, dass ich zunächst ganz bewusst 45 Kilo zugenommen habe, um meinen Traum vom Olympischen Gold verwirklichen zu können. Nach dem Karriereende als Gewichtheber war klar, dass ich wieder zu meinem alten Gewicht von 105 Kilo zurückkehren werde. Diese 105 Kilo halte ich bereits seit einem guten halben Jahr – und das ohne Probleme. Ich habe lediglich Kleinigkeiten bei der Ernährung umgestellt und bewege mich nach wie vor gerne und viel.

Backherz: Welchen Tipp haben Sie, wenn dann doch mal der Heißhunger zuschlägt?

Matthias Steiner: In diesem Moment sollte man das Stück Torte oder was auch immer gerade den Heißhunger auslöst, genießen. Verzicht bringt auf Dauer nichts. Dann lieber schauen, wo man danach wieder etwas einsparen kann. Im Oktober erscheint dazu mein Buch: „Das Steiner Prinzip“. Darin gebe ich Tipps, wie jeder sein Wohlfühlgewicht erreichen kann, auch und gerade wir Typ-1-Diabetiker.

Backherz: Und was ist Ihr Lieblingskuchen?

Matthias Steiner: Sachertorte, besonders die meiner Mutter.

Backherz: Wie handeln Sie Ihren Diabetes, wenn Sie Kuchen oder Kekse genießen möchten?

Matthias Steiner: Ich trage zum Glück eine Pumpe (die Accu-Chek Combo, an der mir vor allem auch die Fernbedienung gefällt). Damit kann ich viel genauer auf Schwankungen reagieren. Nach dem Genuss von Kuchen – wenn ich ihn nicht aufgrund von Unterzucker essen musste – bewege ich mich einfach: Mit den Kindern herumtollen, spazieren gehen, was auch immer.

Herr Steiner, ich danke Ihnen für das Interview.

Matthias Steiner: Aber gerne.

Hanteln auf der Stange zuckerfrei 03.15
Zuckerfreie Hanteln gebacken vom Backherz
Tanzschuhe zuckerfrei 03.15
Zuckerfreie Tanzschuhe gebacken vom Backherz

Matcha – durch die grüne Brille gesehen

Matcha Cupcakes  Tisch
Und plötzlich ist die Welt quietschgrün. Vorletzten Sommer schloss ich das erste Mal Bekanntschaft mit Matcha. Ich hatte einen Textauftrag für ein Magazin. Als passionierte Teetrinkerin machte ich mich an die Recherche. Nun ja, klassischer grüner Tee gehörte nicht unbedingt zu meinen favorite Teesorten. Aber egal: also ich las, dass Matcha das Beste ist, was grünen Teeblättern passieren kann. Sie werden beschattet, dadurch bildet sich reichlich Chlorophyll, was sie saftig ergrünt. On Top wird nur das Filetstück der Blätter, also ohne Rippen und Strunk, in Steinmühlen zu feinem Staub zermahlen. Übrig bleibt also das grüne Pulver. Praktisch: für die Zubereitung braucht es keinen Teefilter oder anderen Schnickschnack. Es geht geradewegs in die Tasse. Darauf 80 Grad warmes Wasser, umrühren oder aufschäumen und los geht’s. Und warum der ganze Hype? Matcha ist sehr gesund: eine Tasse (etwa 80 ml) enthält so viele wertvolle Inhalte, wie zwei Liter herkömmlicher grüner Tee. Und schmecken tut er auch noch. Ach ja: meine Tasse ist gerade leer.

Mein Matcha-Trio
Doch nicht nur zum profanen Trinken eignet sich Matcha. Dank seiner Blitzlöslichkeit klappt es auch im Kochtopf und Kuchenteig. Das kann ich mir als passioniertes Backherz nicht entgehen lassen. Nun liegen schon zahlreiche Matcha-Versuche hinter mir. Und da ich auch künftig nicht mehr vom Matcha loskomme, habe ich mich im Handel umgeschaut, was es denn da so gibt. Hier mein aktuelles Matcha-Trio.

Matcha Produkttrio

1. In meiner Tupperdose ist Matcha for Cooking Tsuki von Tee Gschwender
2. Dann gibt es in der Apotheke Matcha von Sidroga Organic
3. Superpraktisch sind die 1 Gamm Sticks von Emcur, die ich bei dm gefunden habe. Diese verwende ich aktuell, wenn ich mit Matcha backe.

Die Preisspanne reicht von 5 bis zirka 26 Euro in der Apotheke.
Mein Tipp: wer erst einmal probieren möchte, ob Matcha zum persönlichen Geschmack passt, die Sticks für 5 Euro aus dem Drogeriemarkt verwenden.

Muffinteig Matcha
Matcha Muffinteig mit Bananen und Pistazien

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten