Zuckerfreier Käsekuchen zum Muttertag vom Backherz

Zuckerfreier Käsekuchen zum Muttertag vom Backherz

Zuckerfreier Käsekuchen zum Muttertag vom Backherz

Zuckerfreier Käsekuchen in einer Herzform gebacken.

Liebe Backherzfreunde,

Käsekuchen ist einer der beliebtesten Kuchen, nicht nur für Mamas. Auch wer keine so große Backerfahrung hat, bekommt einen Käsekuchen ganz bestimmt gebacken. Es lohnt sich dazu eine Herzbackform anzuschaffen. Diese gibt es in guter Qualität für etwa 10 bis 15 Euro im Fachhandel und im Internet. Das Besondere an meinem Rezept ist der wunderbar nussige Boden, dank der gemahlenen Walnüsse. Ich habe den zuckerfreien Käsekuchen einen Tag im Voraus gebacken. Dann konnte er so richtig durchziehen und der Geschmack nach Walnüssen ist etwas in den Käsekuchenteig übergegangen. So lässt er sich auch prima für die Mama  zum Muttertag vorbereiten. Damit der Käsekuchen zuckerfrei gesüßt wird, habe ich als Süße eine Mischung aus klassischem Flüssigsüßstoff (Saccharin und Cyclamat) und dem kalorienfreien Zuckeraustauschstoff Erythritol verwendet. Sein leicht kühler Geschmack harmoniert besonders gut zur Käsecreme. Übrigens gibt es Erythritol nicht nur im Drogerie- oder Supermarkt, Reformhaus, im Internet und in Apotheken. Aber nun geht’s ans Rezept und vielleicht freut sich schon bald Ihre Mama über den zuckerfeien Käsekuchen den Sie mit Liebe zum Muttertag gebacken haben. 

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 40 Minuten + Kühlzeit

Tipp: Lässt sich ideal einen Tag im Voraus backen

Backzeit: 60 bis 65 Minuten

Zutaten für eine Herzspringform 26 cm Durchmesser:

Für den Boden:

100 g  Halbfettbutter

100 g  Zwieback

100 g Walnüsse

1-2 TL flüssiger Süßstoff

Für den Käsekuchenteig:

5        Eier

150 g Erythritol

400 g  Frischkäse, natur max. 10 % Fett

400 g  Quark, 10 % Fett

2 Pck. Vanillepuddingpulver, 40 g

evtl. 1 TL flüssiger Süßstoff, je nach Süßgeschmack

Für das Topping:

60 g   Blaubeeren

230 ml Fruchtsaft, 100 % Frucht, ohne Zuckerzusatz z.B. Pfirsich oder Aprikose

1 Pck. Tortenguss, klar

1-2 EL gehackte Mandeln

So wird gemacht:

Der Boden

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Metallboden der Herz-Springform mit Backpapier auslegen. Nun geht’s an den Boden: dazu die Halbfettbutter in einem Topf langsam schmelzen. Die Zwiebäcke und Walnüsse grob zerbröseln, dann mit einem Passierstab oder in einer Küchenmaschine vermahlen Aufgelöste Butter in eine Schüssel geben, mit dem Zwieback-Walnussmehl mischen und mit flüssigem Süßstoff abschmecken. Jetzt kommt der Kuchenbröselteig auf den vorbereiteten Boden der Springform. Besonders leicht lässt er sich mit einem Esslöffel oder einer Teigzunge verteilen. Den Zwieback-Walnussboden 15 Minuten im vorgeheizten Ofen vorbacken.

Der fertig vorgebackene, zuckerfreie Boden aus Walnüssen und gemahlenem Zwieback – lecker.

Der Käsekuchenteig   

Für den Teig die Eier mit Erythritol in einer Schüssel cremig rühren, bis sich die Zuckeralternative fast gelöst hat. Dann kommen Frischkäse, Quark und das Vanillepuddingpulver dazu. Alles mit dem Mixer gut verrühren, falls es noch nicht süß genug ist noch mit einem halben bis einem Teelöffel flüssigen Süßstoff abschmecken. Den vorgebackenen Zwieback-Walnussboden aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen und nun den zuckerfreien Käsekuchenteig darauf gießen. Nun geht es mit der Herzform zurück in den Backofen. Weitere 60 Minuten backen. Wichtig: Damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird nach der Hälfte der Backzeit mit einer Lage Backpapier abdecken. Nun noch eine halbe Stunde backen. Der Herzkuchen ist nach Backzeitende noch etwas weich. Er wird fester, sobald er vollständig abgekühlt ist. Den Kuchen am besten in der Herzform vollständig abkühlen lassen. Das klappt am besten beispielsweise über Nacht.

Fix und fertig gebacken und schon jetzt zum Anbeißen lecker: das zuckerfreie Käsekuchen-Herz beispielsweise zum Muttertag.

Das Topping

Für das Topping muss das Käsekuchenherz komplett abgekühlt sein. Mit einem scharfen Messer den Kuchen von den Seitenrändern der Form lösen. Dann vorsichtig aus der Form herausnehmen. Mit einem Kuchenheber vom Boden lösen und einen große Teller, Tablett oder Tortenplatte setzen. Die Blaubeeren vorsichtig kalt waschen, auf einem Küchenkrepp trocknen. Für das Topping 2/3 vom Fruchtsaft in einem Topf aufkochen. Den restlichen Saft mit Tortenguss in einem Schälchen glattrühren. In den kochenden Saft rühren, kräftig weiterrühren, damit nichts anbrennt. Sieht die Flüssigkeit klar aus, ist der Tortenguss gar. Nun zügig mit einem Esslöffel gleichmäßig auf der Torte verteilen. Dann direkt die Blaubeeren auf dem äußeren Rand verteilen und mit gehackten Mandeln garnieren. Der Tortenguss wird schnell fest, deshalb müssen Blaubeeren und Mandeln ruck zuck darauf verteilt werden. Noch einmal kurz stehen lassen, dass alles schon fest wird, dann ist das Herz fertig.

Saftig, süß ohne einen Krümel Zucker. Da bleibt bestimmt kein Stück übrig und die Mama freut sich über einen selbst gebackenen Kuchen.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Vollkorn Bio-Maisbrot vom Backherz 

Brot backen macht glücklich 

Vollkorn Bio Maisbrot vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

ich schaue mir ganz gerne Berichte über Lebensmittel im Fernsehen oder auf Youtube an. Kürzlich gab es bei Planet Wissen im WDR eine Dokumentation über Brot. Deutschland ist Spitzenreiter was die Vielfalt betrifft. Laut Deutschem Brotregister gibt es sage und schreibe über 3000 verschiedene Sorten. Komisch nur, dass es im Handel fast immer die gleichen Sorten gibt. Das liegt wohl auch daran, dass viele Bäckereien, Supermärkte, Imbissbuden und Discounter von Großbäckereien beliefert werden. Und da wird es keine Auswahl im Sinne der 3000 Sorten geben. Nicht nur dass das Angebot im Handel oft nicht so üppig ausfällt, als wir uns das vielleicht wünschen: ein Brot mit hochwertigen Zutaten oder ein richtiges Vollkorn-Brot ist längst nicht überall zu einem vernünftigen Preis zu haben. Im Planet Wissen Beitrag hieß es außerdem, dass in industriell gefertigtem Brot und auch Brötchen einiges an Zusatzstoffen und Backtriebmitteln steckt. Der Bericht war noch nicht ganz zu Ende, da habe ich schon überlegt was ich als nächstes backe – rausgekommen ist ein Vollkorn Maisbrot. Dazu braucht Ihr lediglich sechs Zutaten. Ich habe mich dabei für Bio-Zutaten entschieden. Es klappt aber auch mit konventionellem Mehl, Hefe, Maisgrieß und Co. Wie es gemacht wird, erkläre ich euch in meinem Rezept. Ins Brot kommt auch etwas Ascorbinsäure. Sie sorgt dafür dass die Teigkonsistenz schön locker wird, ein natürlicher Booster fürs Brot. Kommt das Brot dann frisch gebacken, wunderbar duftend aus dem Ofen müsst ihr euch noch etwas in Geduld üben, bevor es angeschnitten wird. Sonst bricht es beim Schneiden auseinander. Das Brot ist übrigens schön knusprig und innen saftig und hält lange satt. In diesem Sinne wünsche ich wunderbare Grüße euer Backherz Kirsten.

Vollkorn Bio Maisbrot vom Backherz 

Ins Brot kommen nur sechs Zutaten und diese verwandeln sich zu einem knusprig leckeren Vollkornbrot.

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Gehzeit: 30 – 45 Minuten

Backzeit: 50 bis 60 Minuten

 Zutaten für einen Laib Bio Brot:

1 Würfel frische     Bio-Hefeoder ein Päckchen Trockenhefe

1 TL                       Salz

1 TL                       Ascorbinsäure

400 g                     Bio Weizenvollkornmehl

250 g                     Bio Maisgrieß

100 g                     Bio Sonnenblumenkerne

 

So wird’s gemacht:

Etwa 450 ml Wasser im Wasserkocher auf maximal 50 bis 60 Grad erwärmen. Dann etwa 150 ml davon in ein Glas gießen. Nun kommt die frische Bio-Hefe dazu. Die wird am besten etwas zerbröselt, denn sie löst sich etwas langsamer und zäher auf, als konventionelle Hefe. Bei Trockenhefe wird diese einfach ins Wasser eingerührt. Das restliche warme Wasser gebe ich in eine Schüssel. Da ich eine Küchenmaschine habe, mache ich den kompletten Brotteig in der Maschine, die auch das Rühren für mich übernimmt. Jetzt kommen Salz und die Ascorbinsäure dazu, kurz umrühren. Dann Bio Weizenvollkornmehl und Bio Maisgrieß dazu. Zum Schluss die angerührte Hefe zum Wasser und Mehl geben. Mit einem Mixer kräftig durchrühren, oder den Teig in einer Küchenmaschine rühren. Nun kommen noch die Bio Sonnenblumenkerne dazu.

Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Vollkornmehl oder Maisgrieß zugeben und mit den Händen kräftig durchkneten.

Wenn er eine klebrige Konsistenz hat, eventuell noch etwas Weizenvollkornmehl oder Maisgrieß dazugeben. Nun den Teig aus der Schüssel auf eine Silikonbackmatte geben und mit den Händen noch einmal kräftig durchkneten. Dann kommt der Vollkornbrot-Teig in die Backform. Ich habe eine praktische Silikon Brotbackform. Da braucht weder Öl noch zusätzliches Mehl hinein. Den Teig in die Form geben, ein Handtuch drauf legen und an einem warmen Ort 30 bis 45 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit schon mal den Ofen auf 180 Grad Umluft aufheizen. Nach Ende der Gehzeit ist das Brot ganz schön aufgegangen. Nun ab damit in den Ofen und in 50 bis 60 Minuten fertig backen. Bevor das Vollkornbrot aus dem Ofen kommt, die Stäbchenprobe machen: bleibt nichts am Stäbchen kleben darf es aus dem Ofen. Wichtig: piekt mit dem Stäbchen auch in die innere Brotmitte, hier kann Brot oft noch nicht ganz durchgebacken sein. Kurz in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen.

Sehr praktisch und ein guter Wärmeleiter sind Silikonbackformen. Diese aus dem Foto ist eine spezielle Backform für Brot. Sie wird vor dem Backen mit einer Lasche verschlossen.

Und ja ich weiß – am liebsten würde man nun direkt reinbeißen – heißt es waren und abkühlen lassen. Erst dann in Scheiben schneiden, sonst bricht das Brot auseinander. Das Vollkorn Bio-Maisbrot lässt sich prima einfrieren und ist auch nach dem Auftauen himmlisch frisch. Na – riecht Ihr schon wie es nach frischem Brot duftet?

 

Wenn Ihr auf der Suche nach einem leckeren Aufstrich für das fertige Vollkorn Bio-Maisbrot seid, empfehle ich euch meine Aprikosen-Bananen Stevia Konfitüre mit Schokolade. Klingt lecker und ist sie auch. Das Rezept dazu gibt’s hier.

Augen zu und schnuppern – riecht Ihr schon den herrlichen Duft von frisch gebackenem Brot?

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Möhren-Muffins zuckerfrei glutenfrei laktosefrei vom Backherz

Zuckerfreie, glutenfreie, laktosefreie Muffins mit Möhren
Saftig süß ohne einen Krümel Zucker: Muffins mit Möhren und Nüssen.

Liebe Backherzfreunde,

kürzlich saß ich im Flieger von Hamburg nach Köln. Dabei gibt’s immer ein kulinarisches Schmankerl in Form eines belegten Brotes. Nun ja ein großer Freund dieser trockenen Brote bin ich ehrlich gesagt nicht besonders. Doch dieses Mal gab es etwas Neues: statt Sandwich mit Wurst oder Käse gab es Möhrenkuchen. Möhrenkuchen – hurra, den nehme ich! Mir lief schon das Wasser im Mund zusammen: saftige Möhren, Nüsse und eine angenehme Süße malte ich mir vor meinem inneren Auge aus. Doch die Realität war alles andere als möhrig- saftig. Das kleine Küchlein entpuppte sich als Rührkuchen in dem sich drei Möhrenspäne verirrt hatten. Und Nüsse – welche Nüsse? Auch die waren Fehlanzeige. Kurzum: die Idee für meine Möhrenmuffins war also im Flieger von Hamburg nach Köln geboren. Dass mein Rezept wirklich hält was es verspricht könnt ihr auf den Fotos sehen. Und natürlich schmecken, wenn ihr mein Rezept für die zuckerfreien, glutenfreien und auch noch laktosefreien Möhrenmuffins nachbackt. Wie wäre es damit beispielsweise zu Ostern? Ich habe sie schon mal in ein Nest gesetzt – eine süße Alternative jenseits von Schokohasen und bunten Eiern. In diesem Sinne wünsche ich euch, liebe Backherzfreunde viel Spaß beim Backen und Genießen. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

Möhrenmuffins vom Backherz 

zuckerfrei, glutenfrei, laktosefrei  

Muffins mit Möhren und Nüssen - zuckerfrei, glutenfrei, laktosefrei.
Ostern mit Muffins im Nest: yummy yummy und dabei auch noch ohne Zucker: Möhren-Muffins glutenfrei, laktosefrei, zuckerfrfei.

 

  • Zuckerfrei
  • Low Carb
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei

 Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Backzeit: 25 bis 30 Minuten

 Zutaten für 12 Muffins:

600 g           Möhren

5                  Eier

250 g      Stevia-Erythritolgemisch, Mischungsverhältnis 1: 1 wie Zucker

150 g           gemahlene Haselnüsse

100 g           Mandelmehl

¼ TL            Zimt, gemahlen

1 TL             Backpulver

150 -200 ml  Mineralwasser mit Kohlensäure

2 EL             pudriges Erythritol, zuckerfreie Puderzuckeralternative

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Die Möhren putzen, schälen, waschen und auf einer Reibe oder in einer Küchenmaschine sehr fein reiben. Dann erst einmal zur Seite stellen. Jetzt die Eier mit dem Stevia-Erythritolgemisch in einer Schüssel schaumig rühren. Dabei am besten so lange rühren, bis sich die Stevia-Erythritol-Zuckeralternative fast vollständig aufgelöst hat. Nun gemahlene Haselnüsse, Mandelmehl, gemahlenen Zimt, Backpulver und das Mineralwasser in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren.

Low Carb Muffins mit Möhren - zuckerfrei, glutenfrei, laktosefrei
Gute Vorbereitung hilft beim Backen: Geriebene Möhren für den Muffinteig.

Zum Schluss kommen nun die vorbereiteten, geriebenen Möhren dazu. Alles miteinander mischen und noch einmal abschmecken. Yummy – der saftige Teig schmeckt jetzt schon sehr lecker.

Vorbereiten zum Backen

Wenn Ihr Papierförmchen nehmt zuerst in die Mulden eines Muffinblechs jeweils einen Tropfen Wasser geben. So haften die Förmchen besser in den einzelnen Mulden. Dann den Möhrenteig mit einem Esslöffel gleichmäßig in 12 Muffinförmchen aus Papier oder Silikon füllen. Und nun husch husch ins Muffinblech und ab damit in den vorgeheizten Backofen. Hier darf sich der Teig nun binnen 25 bis 30 Minuten in köstliche, zuckerfreie, laktosefreie und auch noch glutenfreie Muffins verwandeln. Kurz vor Backzeitende mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: bleibt nichts daran kleben, sind die Muffins fertig. Aus dem Ofen nehmen und im Muffinblech 10 Minuten auskühlen lassen. Herauslösen, auf eine Platte setzen und weitere 10 Minuten abkühlen. Dann das pudrige Erythritol in ein Haarsieb geben und die fertigen Möhrenmuffins damit bestäuben.

Backherz-Tipps:

  1. Wer mag gibt noch ein paar gehackte Walnüsse in den Teig.
  2. Ganz gleich ob normaler oder Erythritol „Puderzucker“: erst auf die Muffins streuen wenn diese ausgekühlt sind. Sonst wird das weiße Puder zu dunkel und ist auf den Muffins kaum noch zu sehen.
  3. Statt Puderzucker passt auch ein Frischkäsetopping: dazu fettarmen Frischkäse natur, mit etwas Süßstoff, Zitronensaft und Sprudelwasser glattrühren. Gleichmäßig auf jeden Muffin streichen und beispielsweise mit ein paar geriebenen Möhren bestreuen.
Süße Backidee nicht nur zu Ostern: Muffins mit Möhren und Nüssen, dafür ohne Zucker, perfekt für Diabetiker, dazu auch noch gluten- und laktosefrei.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert

Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert


Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf himmlisch leckere Cupcakes ohne Zucker? Ich bin überglücklich, denn ich habe vor kurzer Zeit geheiratet. Nun habe ich ein paar liebe Freundinnen zum Hochzeitskaffee eingeladen. Und wie das nun mal bei uns Frauen so ist wollen wir zwar genießen, aber im Hinblick auf Zucker, Fett und damit verbunden einigen Kalorien nicht so doll über die Stränge schlagen. Ihr kennt bestimmt Cupcakes, diese kleinen, hübschen Kunstwerke die wunderschön aussehen, aber leider auch ganz schon auf die Hüften schlagen. Also habe ich mir überlegt wie ich die süßen Cupcakes backen kann, damit sie ohne Zucker und auch noch fettreduziert sehr lecker schmecken. Und da ein bisschen Obst nicht fehlen darf stecken in der Creme und obenauf Himbeeren. Liebe Backherzfreunde – wie Ihr meine köstlichen Himbeer-Cupcakes nachbacken könnt, zeige ich euch mit meinen Bildern und dem Rezept dazu. Sie sind so gut angekommen, der Zucker wurde überhaupt nicht vermisst und ich backe sie ganz bald wieder. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

Himbeer-Cupcakes zuckerfrei und fettreduziert vom Backherz

Himmlisch lecker, dabei auch noch gut zur Figur und zum Blutzucker: Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert.

Zutaten für 12 Stück und 550 ml Teig:
Cupcake-Teig:
1 Ei
60 g Erythritol + Stevia (No Sugar Sugar oder von Borchers Fine Food)
40 ml Sonnenblumenöl
125 g Magerjoghurt
130 g Weizenmehl, Type 550
1 TL Backpulver
½ TL Natron
30 g Zitronensaft
50-80 ml Sprudelwasser mit Kohlensäure

Himbeer-Topping:
150 ml fettreduzierte Sahne zum Schlagen, z.B. Rama Cremefine 19 % Fett
1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe in Pink
150 g aufgetaute Tiefkühlhimbeeren oder frische Himbeeren
230 ml Magerjoghurt
20-25 g sofort lösliche Gelatine
20-30 ml Zitronensaft
1,5 EL flüssiger Süßstoff
12 Himbeeren
24 Brombeeren
½ TL abgeriebene Zitronenschale

So wird’s gemacht

Der Cupcake-Teig
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Mulden des Cupcake Bleches hauchdünn mit Sonnenblumenöl einpinseln. Das klappt prima mit einem Backpinsel oder auch mit einem Küchenkrepp. Für den Teig das Ei mit dem Erythritol + Stevia-Mix schaumig rühren. Dann das Sonnenblumenöl und das Magerjoghurt gleichmäßig unterrühren. Weizenmehl mit Backpulver und Natron mischen und in den Teig sieben. Zum Schluss noch den Zitronensaft und das kohlensäurehaltige Sprudelwasser in den Teig rühren. Bevor der Teig ins Cupcake- Blech kommt noch einmal abschmecken. Der Teig ist schön flüssig und lässt sich prima in ein Litermaß umfüllen und dann problemlos und ohne kleckern in die Mulden des Cupcake-Blech gießen. Die Mulden etwa zur Hälfte oder maximal zu 2/3 füllen, sonst läuft der Teig beim Backen über die Form hinaus. Dann geht’s ab in den vorgeheizten Backofen. Die Cupcakes bleiben für 20 bis 25 Minuten im Ofen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: bleibt nichts daran kleben, aus dem Ofen nehmen. Die fertigen Cupcakes erst mal im Cupcake-Blech etwas auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus jeder einzelnen Mulde lösen und auf ein Brett stellen.

Noch sind die zuckerfreien Cupcakes ohne Füllung.

Das Himbeer- Topping
In die kalte, fettreduzierte Sahne ein bis zwei Tropen Lebensmittelfarbe in pink einrühren. Dann die Sahne sehr steif schlagen. Die frischen oder aufgetauten Himbeeren in einer Rührschüssel sämig pürieren. Jetzt den Magerjoghurt dazugeben. Nun die sofort lösliche Gelatine mit einem Schneebesen einrühren, Zitronensaft und fettreduzierte, geschlagene Sahne unterziehen. Zum Schluss mit einem bis anderthalb Esslöffeln flüssigem Süßstoff süßen. Die fertige Himbeer-Topping Creme kurz im Kühlschrank etwas gelieren lassen. Ist sie leicht cremig-fest geworden in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Gleichmäßig, jeweils 35 g Himbeer-Topping in jeden einzelnen Cupcake füllen. Für die Deko Himbeeren und Blaubeeren vorsichtig waschen und auf einem Küchenkrepp trocknen.

Himbeeren, Blaubeeren und sämtliche andere Beeren am besten immer auf einem Küchenkrepp trocknen. So bleiben sie fest und lassen sich prima zum Garnieren verwenden.

Auf die Spitze des Himbeer-Topping setzen und etwas abgeriebene Zitronenschale darüber streuen. Jetzt kommen die zuckerfreien Himbeer-Cupcakes noch etwa eine Stunde in den Kühlschrank und dann sind sie fertig zum Genießen. Sie schmecken sehr fruchtig-sahnig und schlagen im Hinblick auf Kalorien nicht so auf die Hüften wie klassische Cupcakes – probiert es einfach mal aus.

Sichtwechsel: Hier kommen die Himbeer-Cupcakes ohne Zucker mal von oben.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Blitzschnelle Rosenkohl -Quiche vom Backherz

Blitzschnelle Rosenkohl-Quiche vom Backherz

Eine sehr leckere Quiche die nur 10 Minuten für die Zubereitung braucht und in 45 bis 50 Minuten fertig gebacken ist. Lecker und natürlich vom Backherz.

Liebe Backherzfreunde,

nach den ganzen Keksen, Festmenüs und Süßigkeiten die es in der Weihnachtszeit gab, habe ich heute ein pikantes Blitzrezept für euch. Die Rosenkohlquiche backt sich im Grunde genommen von alleine, braucht lediglich 10 Minuten Zubereitungszeit. Dann wandert sie für 45 bis 50 Minuten in den Backofen und schon habt Ihr eine leckere Mahlzeit fertig. Auch meine Gäste sind schon in den Genuss der blitzschnellen Rosenkohlquiche gekommen. Ich bin normalerweise ein Freund des selber Backens. Wenn es dann doch mal schneller gehen muss oder wenig Zeit übrig ist, bietet sich ein fertiger Blätterteig aus der Kühltheke dazu prima an. Ich habe einen „light“ also fettreduzierten Blätterteig verwendet, den es beispielsweise bei Discountern wie Netto oder Lidl zu kaufen gibt. Wenn ich genug Zeit habe, mache ich natürlich einen Mürbeteig. Das Rezept dazu findet Ihr hier bei meiner veganen Karottenquiche. Jetzt hoffe ich euch gefällt das sehr einfach nachzumachende Blitzrezept für die Rosenkohlquiche. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

 Blitzschnelle Rosenkohlquiche vom Backherz

vegetarisch & zuckerarm

 Schwierigkeitsgrad: Sehr leicht

Zubereitung: 10 Minuten 

Backzeit: 45 bis 50 Minuten

 Zutaten für eine Springform 26 cm Durchmesser:
Teigboden:

1 Packung    fettreduzierter Blätterteig aus der Kühltheke 250 -275 g

oder

alternativ Mürbeteig, das Rezept findet ihr hier

 Füllung:

750 g           Tiefkühlrosenkohl

100 ml          lauwarmes Wasser

1 EL             gekörnte Gemüsebrühe

3 bis 4          Eier

200 ml          Soja- oder ungesüßte Mandelmilch

etwas            frisch gemahlener Muskat

nach Geschmack z.B. 50 g Veggie-Speckwürfel

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad Umluft, oder 185 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen.

Fertigen Blätterteig zuschneiden und mit dem Backpapier nach unten in die Springform legen. Aus dem restlichen Blätterteig einen Rand zuschneiden und die Springformränder damit auskleiden, so wie auf dem Foto.

Wer den Teig selbst zubereiten möchte findet unter dem Link in der Zutatenliste ein Rezept für veganen Mürbeteig.
Allein das sieht schon köstlich aus – yummy.

Jetzt den Tiefkühlrosenkohl auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Er darf ruhig in zwei Schichten in der Form liegen, so wie auf dem Foto.

 Jetzt geht’s an die Eiermilch-Füllung      

Dazu lauwarmes Wasser mit der gekörnten Brühe in einem Litermaß glattrühren. Dann Eier- und Milch dazu. Ich nehme besonders gerne ungesüßte Mandelmilch. Sie ist zuckerfrei, fettarm und ihr wurde Calcium zugesetzt. Wer keine Mandelmilch mag oder verträgt kann beispielsweise auch Sojamilch, normale fettarme Kuhmilch, Hasel- oder Kokosmilch nehmen. Alles mit einem Schneebesen gut verquirlen, dann mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und die Veggie-Speckwürfel dazu mischen. Nun kommt die Eiermilch als Füllung über den Rosenkohl. Und die Form wandert für 45 bis 50 Minuten in den Ofen.

Wer mag gibt in die Eiermilch Veggie Schinkenwürfel oder in der Fleischvariante gekochten Schinken.

Falls die Oberfläche zu dunkel wird nach der Hälfte der Backzeit etwas Backpapier auf die Form legen. Nach Backzeitende aus dem Ofen nehmen und in der Springform etwas auskühlen lassen. Erst dann herauslösen. Die blitzschnelle Rosenkohlquiche sollte dann noch etwas weiter abkühlen. Wird sie zu heiß angeschnitten fällt sie eventuell etwas auseinander. Nach dem Abkühlen haben sich alle Bestandteile optimal miteinander verbunden und sie ist fertig zum Anschneiden. Lasst es euch schmecken.

Quiche mit Rosenkohl und einer vegetarischen Eiermilch. Blitzschnell gebacken und ganz einfach in der Zubereitung vom backherz.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten