Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz
Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf ein neues Rezept? Dann habe ich etwas für euch: meinen zuckerfreien Brownie Käsekuchen. Der ist so saftig und lecker, dass bei uns kein Krümel übrig geblieben ist. Ich habe ihn gebacken, als sich Besuch angemeldet hat. Der Brownie Käsekuchen kam so gut an, dass unser Besuch jeweils gleich drei Stücke davon gegessen hat. Für mich als Backherz war das ein schönes Kompliment. Und das tolle am saftigen Schokokuchen ist mal wieder, dass er zuckerfrei ist. Also weder im Schokoteig noch im Käsekuchenteig habe ich Zucker oder kalorienhaltige Zuckeralternativen wie Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft verwendet. Den Brownieteig habe ich mit Erythritol gesüßt, das Käsetopping mit ganz gewöhnlichem Flüssigsüßstoff. Das klappt ganz prima, tut der Figur gut (Tipps zum fettfreundlichen Backen findet ihr hier)  und eignet sich auch für Diabetiker. Na – läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Also ran ans Backwerkzeug und nichts wie los mit dem Backen vom Brownie Käsekuchen, euer Backherz.

Zuckerfreier Brownie Käsekuchen vom Backherz

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Backzeit: 60 + 15 Minuten

Schwierigkeitsgrad: Leicht

 Zutaten für eine große Kastenform mit 30 cm Länge

Brownie-Teig

1 TL             Maiskeimöl

2                  Eier

200 g           Erythritol, ich habe das Produkt von borchers fine food verwendet

100 g           Halbfettbutter

180 g           Weizenmehl, Type 550

70 g             Weizenstärke

1/2 Pck.        Backpulver

30 g             Kakaopulver

60 g             Walnüsse

150 ml          Mineralwasser mit Kohlensäure

250 g           Heidelbeeren

Käse-Topping

2                  Eier

50 g             Halbfettbutter

20 g             Magerquark

50 g             Weizenstärke

1,5 Esslöffel  flüssiger Süßstoff

Backvorbereitung

Den Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Die große Kastenform dünn mit Sonnenblumenöl einpinseln.

Brownie Teigzubereitung

Für den Teig Eier mit Erythritol z.B. von  borchers fine food oder No Sugar Sugar, schaumig schlagen. Einen kleinen Steckbrief zu Erythritol findet Ihr hier. Das klappt sehr gut dank der Konsistenz der Erythritol-Zuckeralternative. Dann die Halbfettbutter dazugeben und mischen. Nun kommen Weizenmehl, Weizenstärke, Backpulver und Kakaopulver dazu und alles wird zu einem cremig-glatten Teig gerührt. Jetzt noch die Walnüsse hacken und zusammen mit dem Mineralwasser mit Kohlensäure unter den Teig mischen. Den Brownie Teig noch einmal abschmecken. Dann geht’s ab damit in die vorbereitete Kastenform.

 Tipp für trockene Beeren zum Backen

Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren mögen gerne mit Samthandschuhen behandelt werden. Zum Vorbereiten aufs Backen Beeren kalt waschen und auf ein Küchenkrepp legen. Dann können sie ohne Blessuren davon zu tragen prima trocknen. Die gewaschenen und nun prima getrockneten Heidelbeeren gleichmäßig auf dem Brownie-Teig verteilen. Dann geht’s ans Käse-Topping:

So wird das Käse-Topping gemacht

Eier, Halbfettbutter, Magerquark und Weizenstärke in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gleichmäßig zur glatten Käsecreme verrühren. Zum Schluss mit 1,5 Esslöffeln flüssigem Süßstoff süßen und noch einmal abschmecken. Das Käse-Topping kommt jetzt gleichmäßig auf den Brownieteig und die Heidelbeeren. Der vorgeheizte Ofen wartet schon darauf, dass er aus Schokoteig, Heidelbeeren und Käsekuchenteig einen leckeren und auch noch zuckerfreien Brownie Käsekuchen backen kann. Nach 60 Minuten die Backtemperatur ausschalten, Heißluft anlassen, eine Lage Alufolie oder Backpapier auf den Schoko-Käsekuchen legen und 15 Minuten im Ofen lassen. Dann herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Das ist wichtig, damit der Brownie-Käsekuchen nicht auseinanderbricht.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten     

 

 

 

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf einen frischen Kuchengenuss ohne Zucker? Dann sind meine zuckerfreien Limetten Kirsch-Schnitten genau das Richtige. Ob mit Schattenmorellen, Tiefkühlhimbeeren, frischen Johannisbeeren oder sogar Stachelbeeren: der saftige, zuckerfreie Teig allein schon ist ein Gedicht. Und dann kommt obenauf auch noch ein cremiges Topping, ähnlich dem britischen Lemon Curd. Nur eben ohne Zucker und fettfreundlicher. Dass die Limetten Kirsch-Schnitten komplett ohne raffinierten Zucker auskommen, sieht man ihnen nicht an und schmeckt es auch nicht. Das liegt am Stevia-Erythritol-Mix. Denn damit lässt sich prima Backen und Eier sogar richtig schaumig schlagen. Also worauf wartet Ihr noch: nichts wie ran ans Backen und Genießen. Los geht’s!

Zuckerfreie Limetten Kirsch-Schnitten vom Backherz

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Backzeit: 20 Minuten

Kühlzeit: 2 Stunden

Schwierigkeitsgrad: Mittel

 

Zutaten für einen Backrahmen 30 x 30 cm:

4 bis 5  Limetten

Teig

350 g Schattenmorellen ohne Zucker z.B. von natreen

4        Eier

100 g Stevia-Erythritol-Mix, ich habe das Produkt von No Sugar Sugar verwendet

150 g Butter

2 TL   abgeriebene Limettenschale

2 EL   Limettensaft

300 g Weizenmehl, Type 550

1 Pck. Backpulver

Topping

3                  Eier

100-120 g     Stevia-Erythritol-Mix, ich habe das Produkt von No Sugar Sugar verwendet

3 EL             Speisestärke

400 ml          fettarme Milch

restlicher      Limettensaft

250 g           fettarmer Frischkäse natur

2-3 TL          sofort lösliche, gemahlene weiße Gelatine

Backvorbereitung

Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Backpapier oder eine Silikonbackmatte auf ein Blech legen und den Backrahmen darauf setzen. Zur Größe von 30 x 30 cm stecken. Die Limetten unter heißem Wasser abbürsten und abtrocknen. Mit einem Zestenreißer die Schale ganz dünn abschneiden und zur Seite stellen. Nun den Saft aus den Limetten pressen und ebenfalls zur Seite stellen. Die zuckerfreien Schattenmorellen auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Limettenzesten
Limettenzesten lassen sich ganz einfach mit einem Zestenreißer machen.

Tipp für dünne Limettenschale ohne Zestenreißer

Mit einem Sparschäler hauchdünn abschneiden und anschließend mit einem scharfen Messer in ganz feine Streifen schneiden.

Teigzubereitung

Für den Teig Eier mit Stevia-Erythritol-Mix, z.B. von  No Sugar Sugar, schaumig schlagen. Einen kleinen Steckbrief zu Erythritol
findet Ihr hier. Das klappt sehr gut dank der Konsistenz vom Stevia-Erythritol-Zucker. Dann die Butter, Limettenschale und Limettensaft dazugeben und mischen. Nun kommen Mehl und Backpulver dazu und alles wird zu einem cremig-glatten Teig gerührt. Noch einmal abschmecken und die abgetropften Schattenmorellen unterziehen. Den zuckerfreien Teig auf das Blech in den Backrahmen geben und mit einer Teigzunge glattstreichen. Nun geht es für 20 Minuten zum Backen in den vorgeheizten Ofen.

So wird das Topping gemacht

Eier und Stevia-Erythritol-Mix, z.B. von  No Sugar Sugar, in einen Topf geben. Jetzt noch die Speisestärke und Milch dazu, dann mit einem Schneebesen zügig glattrühren. Auf die Herdplatte stellen und unter Rühren langsam erhitzen, bis die Masse köchelt. Sobald sie dick wird von der Kochstelle nehmen und in eine Schüssel umfüllen. Jetzt den restlichen Limettensaft, den fettarmen Frischkäse sowie die sofort lösliche Gelatine unterrühren. Das Topping noch einmal abschmecken. Jetzt ist auch der zuckerfeie Teig fertig gebacken, kurz abkühlen lassen und dann das Topping darauf verteilen. 15 Minuten kalt stellen, dann die restlichen Limetten-Zesten auf dem Topping verteilen. Zum vollständigen Auskühlen etwa 2 Stunden kühl stellen. Dann den Backrahmen lösen und in Limetten Kirsch-Schnitten schneiden.

Tipp für Früchte im Teig

Sehr lecker und frisch schmecken die zuckerfreien Limetten Schnitten statt mit Kirschen auch mit Himbeeren, Johannis- oder Stachelbeeren. Himbeeren bieten sich beispielsweise als Tiefkühlprodukt an. Johannisbeeren und Stachelbeeren in den warmen Monaten als frische Ware. Wenn Stachelbeeren oder Johannisbeeren in den Teig kommen, empfehle ich etwas mehr Stevia-Erythritol-Mix, da der Kuchen sonst sehr sauer schmeckt. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten     

 

 

 

Matcha Heidesand vom Backherz

Matcha Heidesand

Liebe Backherz-Freunde,

Heidesand ist ein absoluter Plätzchenklassiker. Am besten schmeckt das zarte Buttergebäck, wenn es etwas durchziehen kann. Deshalb nicht alle Kekse an den Festtagen vernaschen, sondern noch ein paar für die Tage zwischen den Jahren aufbewahren. Lagert das zarte Mürbegebäck mit Matcha in einer Blechdose, die ihr mit Backpapier auslegt. So bleiben sie bis zu drei Wochen knusprig und frisch. Ich habe die Matcha-Heidesand Taler als Auftragsarbeit für Emcur Bio Matcha entwickelt und gebacken. Mit Matcha in Stickform ist die Dosierung besonders einfach. Und  wer den Zucker gegen süße Alternativen wie Erythritol oder Stevia tauschen möchte, kann das problemlos. Ich habe die empfehlenswerten Mengen direkt dazu geschrieben. Ihr wollt mehr Plätzchenrezepte, dann klickt jeweils aus die folgenden Rezepte: Gewürzkekse vegan, zuckerfrei und laktosefrei. Linzer Plätzchen zuckerarm und vegan. Marzipan zuckerfrei, vegan, glutenfrei. Mandelberge mit Cranberries zuckerreduziert und vegan.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

Foto: Yupik PR
Matcha Heidesand gebacken mit Emcur Bio Matcha, Foto: Yupik PR

 

 Matcha Heidesand

 Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Backzeit: 12 Minuten

 Zutaten für ca. 30 Stück:

125 g           weiche Butter

100 g           Puderzucker, alternativ 125 g Erythritol oder 10 g Stevia

200 g           Weizenmehl, Type 550

3                  Emcur Bio Matcha Sticks, 6 g

30 g             Zucker, alternativ 50 g pudriges Erythritol oder 3 g fein gemahlenes Stevia Pulver

 Zubereitung:

Butter mit Puderzucker alternativ Erythritol oder Stevia mischen. Mehl in den Teig sieben. Mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig kneten. In eine Teighälfte einen Emcur Bio Matcha Stick nicht komplett einkneten, so dass ein Marmormuster entsteht. Die andere Hälfte mit einem Emcur Bio Matcha Stick komplett einarbeiten, so dass sich der Teig komplett grün färbt.

Teig in zwei Rollen formen. Restlichen Emcur Bio Matcha auf einen flachen Teller geben und die marmorierte Teigrolle im Matcha Pulver wälzen. Den Zucker alternativ Erythritol oder Stevia auf einen zweiten flachen Teller geben und die komplett grüne Matcha Teigrolle darin wälzen. In Alufolie wickeln und 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die beiden Matcha Teigrollen jeweils nacheinander in 15 dünne Scheiben schneiden und auf die Backbleche legen.

In 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiebeleiste backen, aus dem Ofen nehmen, vom Papier lösen und abkühlen lassen.

Tipps vom Backherz:

Damit Kekse nicht zu trocken werden, am besten immer mit Ober- und Unterhitze, nicht mit Umluft backen. Am besten schmeckt der Matcha Heidesand, wenn er mindestens ein bis zwei Wochen in einer Keksdose durchziehen kann.

Foto: Yupik PR
Heidesand gebacken und veredelt mit Emcur Bio Matcha. Foto: Yupik PR.

Wunderbare Grüße vom Backherz

Kirsten

Gewürzkekse vegan, zuckerfrei & laktosefrei vom Backherz

Gewürzkekse vegan, zuckerfrei & laktosefrei vom Backherz

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Liebe Backherz-Freunde,
zum zweijährigen Geburtstag meines Backherz-Blogs gibt es heute ein besonderes Plätzchen-Rezept. Gewürzkekse mit Curcuma, Spekulatiusgewürz und schwarzem Sesam. Abgerundet mit gehackten Pistazien und Mandeln. Und diese würzigen Kekse sind auch noch zuckerfrei. Denn ich habe Zucker gegen Erythritol ausgetauscht, das klappt und schmeckt prima. Wer sie mit Pflanzenmargarine statt Butter backt, hat gleichzeitig vegane Gewürzkekse für die Adventszeit. Und das ist noch nicht alles: dank Sojamilch sind sie laktosefrei. Wenn Ihr die Gewürzkekse eine Woche in einer Plätzchendose durchziehen lasst, schmecken sie gleich doppelt köstlich. Ihr wollt mehr Rezepte für Plätzchen? Klickt hier und dann kommt ihr direkt zum Rezept der Mandelberge mit Cranberries, natürlich vegan, zuckerreduziert und low carb. Liebe Backherz-Freunde jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

Gewürzkekse vegan, zuckerfrei & laktosefrei vom Backherz

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Backzeit: 10 bis 13 Minuten 

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Zutaten für 25 Stück:
60 g Weizenmehl, Type 550
100 g Sesammehl
½ TL Curcuma
1 TL Spekulatiusgewürz
½-1 TL schwarzer Sesam
100 g Erythritol z.B. von No Sugar Sugar, Borchers Fine Food oder dm
100 g Butter oder Pflanzenmargarine
2 EL Sojamilch
80 g gehackte Pistazien
80 g gehackte Mandeln

Zubereitung:
Weizenmehl, Sesammehl, Curcuma, Spekulatiusgewürz und den schwarzen Sesam mischen. Dann Erythritol, Butter oder Pflanzenmargarine und die Sojamilch dazugeben. Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verarbeiten. Zum Schluss die Hälfte der gehackten Pistazien und Mandeln dazugeben und noch einmal abschmecken. Nun in Folie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Kurz vor dem Plätzchenformen den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Bitte keine Umluft, sonst werden die Gewürzkekse zu trocken. Backblech mit Backpapier oder wie auf dem Foto, mit einer hitzefesten Silikonbackfolie auslegen.

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Den Teig halbieren und Rollen daraus drehen. Diese in Scheiben schneiden etwas flach drücken und aufs Blech legen. Wenn der gesamte Teig verarbeitet ist, die restlichen, gehackten Pistazien und Mandeln darüber streuen und mit den Händen etwas auf dem Teig andrücken. Dann geht’s ab in den Ofen und da werden sie 10 bis 13 Minuten gebacken, bis sie goldgelb wie auf dem Foto, sind. Jetzt aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und ab in die Keksdose.

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Liebe Backherz-Freunde, ich hoffe euch gefällt mein neues Rezept der Gewürzkekse in veganer, zuckerfreier und laktosefreier Rezeptur.

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Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Linzer Plätzchen zuckerarm & vegan

Linzer Plätzchen zuckerarm & vegan

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Linzer Plätzchen sind echte Klassiker in der Weihnachtsbäckerei. Doch leider braucht es, wenn man größere Mengen backt, schon ein paar Handgriffe, Geduld und Zeit, bis aus Mürbeteig, Nudelholz und Ausstechförmchen die typischen Linzer Kekse mit dem kleinen Marmeladenkleks werden. Dank unendlicher Helfer die es heute zum Backen gibt, klappen nun auch Doppeldecker-Kekse wie meine Linzer Plätzchen viel schneller. Ich habe zufällig bei Rossmann die Ausstechförmchen die Ihr auf dem Foto seht für etwa fünf Euro entdeckt.

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Tipps zum zuckerarmen und veganen Backen 

Und sie sind wirklich praktisch. Doch was wären Plätzchen vom Backherz Kirsten ohne etwas Besonderes? Ich habe den Teig der Linzer Kekse komplett zuckerfrei gebacken und dafür Sucralose Streusüßstoff verwendet. Den gibt es in transparenten Dosen in großen, gut sortierten Supermärkten für etwa drei Euro. Und da ich Nüsse liebe, kommt in den Teig etwas weniger Butter oder Margarine und dafür Erdnussbutter. Wer die zuckerarmen Linzer Plätzchen dazu vegan haben möchte, tauscht die Butter gegen Margarine und das Ei gegen veganen Ei-Ersatz. Also nichts wie ran an Förmchen, Mehl, Nüsse und Nudelholz. Probiert es einfach mal aus und gebt mir ein Feedback, wie alles geklappt und geschmeckt hat, ich freue mich sehr. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

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Zuckerarm & Vegan
Linzer Plätzchen

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 30 bis 45 Minuten
Kühl- und Backzeit: 60 Minuten

Zutaten für 25 Kekse:
100 g gemahlene Haselnüsse
250 Weizenmehl, Type 550
½ TL Zimtpulver
8-10 g Sucralose Pulver
1 Ei oder Ei-Ersatz
160 g kalte Butter oder Margarine
40 g Erdnussbutter
30-40 g Erdbeerkonfitüre oder rote Marmelade

Zubereitung:
Für den Linzer Plätzchen Teig die gemahlenen Haselnüsse mit dem Weizenmehl, Zimtpulver und Sucralose Pulver in einer Schüssel mischen. Dann Ei oder Ei-Ersatz, kalte Butter oder Margarine und Erdnussbutter dazugeben und zu einem glatten Mürbeteig kneten. Den Teig in Alu- oder Klarsichtfolie wickeln und mindestens 30 bis 45 Minuten kalt stellen. Nun den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Backherz Tipp
Plätzchen, ganz gleich ob Linzer oder andere Kekse, immer mit Ober- und Unterhitze und nicht mit Umluft backen. Dann werden sie nicht so trocken und schmecken einfach besser.

Den kalten Teig in drei Stücke teilen, zwei zurück in den Kühlschrank legen, ein Teil auf einer Silikonbackunterlage mit einem Silikonnudelholz (Tipps zum Teig ausrollen ohne zusätzliches Mehl findet Ihr hier) dünn ausrollen. Nun mit den Förmchen jeweils Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im zweiten Schritt wieder Teig ausrollen und nun mit der Ausstechform wieder einen Kreis ausstechen und eine Form in der Mitte, wie hier bei mir Sterne. Die Erdbeerkonfitüre oder andere rote Marmelade mit ganz wenig lauwarmem Wasser glattrühren. Nun die auf dem Blech liegenden Teigkreise dünn damit einpinseln. Dann den Teigkreis mit dem Sternloch auf den ganzen Kreis legen und etwas festdrücken. Restliche rote Marmelade auf die Sterne in der Mitte der Linzer Plätzchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen innerhalb von
10 bis 12 Minuten backen. Auch wenn die Linzer Plätzchen noch etwas weich sind, aus dem Ofen nehmen, sie härten beim Auskühlen noch nach. Wer mag bestäubt sie dann noch mit etwas sehr fein gemahlenem Sucralose Pulver. Das habe ich in der Küchenmaschine gemahlen und klappt prima.
Die abgekühlten Linzer Plätzchen in eine Dose füllen. So bleiben sie zwei bis drei Wochen frisch.

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Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten