Matcha – durch die grüne Brille gesehen

Matcha Cupcakes  Tisch
Und plötzlich ist die Welt quietschgrün. Vorletzten Sommer schloss ich das erste Mal Bekanntschaft mit Matcha. Ich hatte einen Textauftrag für ein Magazin. Als passionierte Teetrinkerin machte ich mich an die Recherche. Nun ja, klassischer grüner Tee gehörte nicht unbedingt zu meinen favorite Teesorten. Aber egal: also ich las, dass Matcha das Beste ist, was grünen Teeblättern passieren kann. Sie werden beschattet, dadurch bildet sich reichlich Chlorophyll, was sie saftig ergrünt. On Top wird nur das Filetstück der Blätter, also ohne Rippen und Strunk, in Steinmühlen zu feinem Staub zermahlen. Übrig bleibt also das grüne Pulver. Praktisch: für die Zubereitung braucht es keinen Teefilter oder anderen Schnickschnack. Es geht geradewegs in die Tasse. Darauf 80 Grad warmes Wasser, umrühren oder aufschäumen und los geht’s. Und warum der ganze Hype? Matcha ist sehr gesund: eine Tasse (etwa 80 ml) enthält so viele wertvolle Inhalte, wie zwei Liter herkömmlicher grüner Tee. Und schmecken tut er auch noch. Ach ja: meine Tasse ist gerade leer.

Mein Matcha-Trio
Doch nicht nur zum profanen Trinken eignet sich Matcha. Dank seiner Blitzlöslichkeit klappt es auch im Kochtopf und Kuchenteig. Das kann ich mir als passioniertes Backherz nicht entgehen lassen. Nun liegen schon zahlreiche Matcha-Versuche hinter mir. Und da ich auch künftig nicht mehr vom Matcha loskomme, habe ich mich im Handel umgeschaut, was es denn da so gibt. Hier mein aktuelles Matcha-Trio.

Matcha Produkttrio

1. In meiner Tupperdose ist Matcha for Cooking Tsuki von Tee Gschwender
2. Dann gibt es in der Apotheke Matcha von Sidroga Organic
3. Superpraktisch sind die 1 Gamm Sticks von Emcur, die ich bei dm gefunden habe. Diese verwende ich aktuell, wenn ich mit Matcha backe.

Die Preisspanne reicht von 5 bis zirka 26 Euro in der Apotheke.
Mein Tipp: wer erst einmal probieren möchte, ob Matcha zum persönlichen Geschmack passt, die Sticks für 5 Euro aus dem Drogeriemarkt verwenden.

Muffinteig Matcha
Matcha Muffinteig mit Bananen und Pistazien

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rote Liebe mit Matcha

Vegan, laktosefrei und mit Matcha- ein himmlisch süßer und saftiger Genuss.

Zutaten für eine Miniherzbackform:

10 g   Ei-Ersatz + 40 ml Wasser
Mark   einer ½ Vanilleschote
20 g Puderzucker
25 g Pflanzenöl
etwas abgeriebene Zitronenschale
25 g Sojajoghurt, natur
40 g Weizenmehl
3/4 TL Backpulver
10 g gehackte Pistazien
1 g Matcha

Guss
1 Tütchen vegane Lebensmittelfarbe in Pink
2-3 Spritzer Zitronensaft
30 g Puderzucker
etwas farbiger Zuckerglitter

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Ei-Ersatz mit Wasser in einer Schüssel verquirlen. Dann das Mark der Vanilleschote und den gesiebten Puderzucker dazugeben und schaumig rühren. Nun Öl, Zitronenschale und Sojajoghurt damit verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zum glatten Teig arbeiten. Zum Abschluss die gehackten Pistazien und den Matcha gleichmäßig unter den Teig ziehen. In die beschichtete Herzbackform füllen, mit einer Teigzunge glattstreichen. Auf der mittleren Schiebeleiste im vorgeheizten Ofen in 25 bis 30 Minuten backen. Nach Backzeitende mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: bleibt nichts daran kleben, ist er gar. Aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen. Falls die Oberfläche zu stark gewölbt ist, Herz vollständig erkalteten lassen und vorsichtig gerade abschneiden, wie auf meinem Foto. Für den Guss Lebensmittelfarbe mit etwas Zitronensaft mischen und den Puderzucker einrühren. Das Herz damit bestreichen, was an den Seiten runterläuft auffangen und wieder darauf geben. Dann zieht der Guss schön ins Herz ein, macht es noch saftiger. Wer mag, gibt zum Abschluss noch passenden Zuckerglitter darauf.

 

Matchaherz Anschnitt 11

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Matcha Cupcakes

Matcha Cupcakes Foto Jürgen Holz

Foto: Food Foto Köln

Zutaten für 6 Stück:

1 Ei
25 g Stevia-Zucker, ich habe Sweet Family Nordzucker verwendet
40 ml Sonnenblumenöl
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Msp. Natron
125 g fettarmer Naturjoghurt

Topping
75 g Puderzucker
80 g zimmerwarme Halbfettbutter
100 g Frischkäse natur, max. 20 % Fett
1 Pck. Sahnesteif, 8 g
Mark einer ½ Vanilleschote
2 g Matcha Tee, ich habe zwei Sticks vom Emcur Bio Matcha genommen
einige bunte Perlchen, Schokosternchen o.ä.

Zubereitung
Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Gad) vorheizen. Papierförmchen in die Mulden eines 6er-Muffiblechs setzen. Ei mit Stevia-Zucker cremig rühren, dann Öl zugeben. Mehl mit Backpulver und Natron mischen, dazu sieben verrühren und den Joghurt unterziehen. Mit einem Löffel die Papierförmchen im Muffinblech füllen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiebeleiste in 20 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: bleibt nichts daran kleben, sind sie gar. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit fürs Topping Puderzucker sieben. Mit Halbfettbutter, Frischkäse und Sahnesteif in eine Schüssel geben. Vanillemark und Matcha kommen nun dazu. Mit dem Rührbesen des Mixers zur glatten Creme rühren. In einen Spritzbeutel füllen und 10 bis 15 Minuten kalt stellen. Gleichmäßig auf die abgekühlten Muffins spritzen. Mit bunter Deko garnieren und kühlen. Die Cupcakes sind fertig, wenn das Topping schnittfest ist.
Die Nährwert-Wahrheit
Ein Cupcake enthält insgesamt etwa 6 g Eiweiß, 14 g Fett, 33 g Kohlenhydrate und 282 Kilokalorien


Matcha Produkttrio

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten