Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert

Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert


Liebe Backherzfreunde,

habt Ihr Lust auf himmlisch leckere Cupcakes ohne Zucker? Ich bin überglücklich, denn ich habe vor kurzer Zeit geheiratet. Nun habe ich ein paar liebe Freundinnen zum Hochzeitskaffee eingeladen. Und wie das nun mal bei uns Frauen so ist wollen wir zwar genießen, aber im Hinblick auf Zucker, Fett und damit verbunden einigen Kalorien nicht so doll über die Stränge schlagen. Ihr kennt bestimmt Cupcakes, diese kleinen, hübschen Kunstwerke die wunderschön aussehen, aber leider auch ganz schon auf die Hüften schlagen. Also habe ich mir überlegt wie ich die süßen Cupcakes backen kann, damit sie ohne Zucker und auch noch fettreduziert sehr lecker schmecken. Und da ein bisschen Obst nicht fehlen darf stecken in der Creme und obenauf Himbeeren. Liebe Backherzfreunde – wie Ihr meine köstlichen Himbeer-Cupcakes nachbacken könnt, zeige ich euch mit meinen Bildern und dem Rezept dazu. Sie sind so gut angekommen, der Zucker wurde überhaupt nicht vermisst und ich backe sie ganz bald wieder. Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten.

Himbeer-Cupcakes zuckerfrei und fettreduziert vom Backherz

Himmlisch lecker, dabei auch noch gut zur Figur und zum Blutzucker: Himbeer-Cupcakes ohne Zucker und fettreduziert.

Zutaten für 12 Stück und 550 ml Teig:
Cupcake-Teig:
1 Ei
60 g Erythritol + Stevia (No Sugar Sugar oder von Borchers Fine Food)
40 ml Sonnenblumenöl
125 g Magerjoghurt
130 g Weizenmehl, Type 550
1 TL Backpulver
½ TL Natron
30 g Zitronensaft
50-80 ml Sprudelwasser mit Kohlensäure

Himbeer-Topping:
150 ml fettreduzierte Sahne zum Schlagen, z.B. Rama Cremefine 19 % Fett
1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe in Pink
150 g aufgetaute Tiefkühlhimbeeren oder frische Himbeeren
230 ml Magerjoghurt
20-25 g sofort lösliche Gelatine
20-30 ml Zitronensaft
1,5 EL flüssiger Süßstoff
12 Himbeeren
24 Brombeeren
½ TL abgeriebene Zitronenschale

So wird’s gemacht

Der Cupcake-Teig
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Mulden des Cupcake Bleches hauchdünn mit Sonnenblumenöl einpinseln. Das klappt prima mit einem Backpinsel oder auch mit einem Küchenkrepp. Für den Teig das Ei mit dem Erythritol + Stevia-Mix schaumig rühren. Dann das Sonnenblumenöl und das Magerjoghurt gleichmäßig unterrühren. Weizenmehl mit Backpulver und Natron mischen und in den Teig sieben. Zum Schluss noch den Zitronensaft und das kohlensäurehaltige Sprudelwasser in den Teig rühren. Bevor der Teig ins Cupcake- Blech kommt noch einmal abschmecken. Der Teig ist schön flüssig und lässt sich prima in ein Litermaß umfüllen und dann problemlos und ohne kleckern in die Mulden des Cupcake-Blech gießen. Die Mulden etwa zur Hälfte oder maximal zu 2/3 füllen, sonst läuft der Teig beim Backen über die Form hinaus. Dann geht’s ab in den vorgeheizten Backofen. Die Cupcakes bleiben für 20 bis 25 Minuten im Ofen. Mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: bleibt nichts daran kleben, aus dem Ofen nehmen. Die fertigen Cupcakes erst mal im Cupcake-Blech etwas auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus jeder einzelnen Mulde lösen und auf ein Brett stellen.

Noch sind die zuckerfreien Cupcakes ohne Füllung.

Das Himbeer- Topping
In die kalte, fettreduzierte Sahne ein bis zwei Tropen Lebensmittelfarbe in pink einrühren. Dann die Sahne sehr steif schlagen. Die frischen oder aufgetauten Himbeeren in einer Rührschüssel sämig pürieren. Jetzt den Magerjoghurt dazugeben. Nun die sofort lösliche Gelatine mit einem Schneebesen einrühren, Zitronensaft und fettreduzierte, geschlagene Sahne unterziehen. Zum Schluss mit einem bis anderthalb Esslöffeln flüssigem Süßstoff süßen. Die fertige Himbeer-Topping Creme kurz im Kühlschrank etwas gelieren lassen. Ist sie leicht cremig-fest geworden in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Gleichmäßig, jeweils 35 g Himbeer-Topping in jeden einzelnen Cupcake füllen. Für die Deko Himbeeren und Blaubeeren vorsichtig waschen und auf einem Küchenkrepp trocknen.

Himbeeren, Blaubeeren und sämtliche andere Beeren am besten immer auf einem Küchenkrepp trocknen. So bleiben sie fest und lassen sich prima zum Garnieren verwenden.

Auf die Spitze des Himbeer-Topping setzen und etwas abgeriebene Zitronenschale darüber streuen. Jetzt kommen die zuckerfreien Himbeer-Cupcakes noch etwa eine Stunde in den Kühlschrank und dann sind sie fertig zum Genießen. Sie schmecken sehr fruchtig-sahnig und schlagen im Hinblick auf Kalorien nicht so auf die Hüften wie klassische Cupcakes – probiert es einfach mal aus.

Sichtwechsel: Hier kommen die Himbeer-Cupcakes ohne Zucker mal von oben.

Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten

Matcha – durch die grüne Brille gesehen

Matcha Cupcakes  Tisch
Und plötzlich ist die Welt quietschgrün. Vorletzten Sommer schloss ich das erste Mal Bekanntschaft mit Matcha. Ich hatte einen Textauftrag für ein Magazin. Als passionierte Teetrinkerin machte ich mich an die Recherche. Nun ja, klassischer grüner Tee gehörte nicht unbedingt zu meinen favorite Teesorten. Aber egal: also ich las, dass Matcha das Beste ist, was grünen Teeblättern passieren kann. Sie werden beschattet, dadurch bildet sich reichlich Chlorophyll, was sie saftig ergrünt. On Top wird nur das Filetstück der Blätter, also ohne Rippen und Strunk, in Steinmühlen zu feinem Staub zermahlen. Übrig bleibt also das grüne Pulver. Praktisch: für die Zubereitung braucht es keinen Teefilter oder anderen Schnickschnack. Es geht geradewegs in die Tasse. Darauf 80 Grad warmes Wasser, umrühren oder aufschäumen und los geht’s. Und warum der ganze Hype? Matcha ist sehr gesund: eine Tasse (etwa 80 ml) enthält so viele wertvolle Inhalte, wie zwei Liter herkömmlicher grüner Tee. Und schmecken tut er auch noch. Ach ja: meine Tasse ist gerade leer.

Mein Matcha-Trio
Doch nicht nur zum profanen Trinken eignet sich Matcha. Dank seiner Blitzlöslichkeit klappt es auch im Kochtopf und Kuchenteig. Das kann ich mir als passioniertes Backherz nicht entgehen lassen. Nun liegen schon zahlreiche Matcha-Versuche hinter mir. Und da ich auch künftig nicht mehr vom Matcha loskomme, habe ich mich im Handel umgeschaut, was es denn da so gibt. Hier mein aktuelles Matcha-Trio.

Matcha Produkttrio

1. In meiner Tupperdose ist Matcha for Cooking Tsuki von Tee Gschwender
2. Dann gibt es in der Apotheke Matcha von Sidroga Organic
3. Superpraktisch sind die 1 Gamm Sticks von Emcur, die ich bei dm gefunden habe. Diese verwende ich aktuell, wenn ich mit Matcha backe.

Die Preisspanne reicht von 5 bis zirka 26 Euro in der Apotheke.
Mein Tipp: wer erst einmal probieren möchte, ob Matcha zum persönlichen Geschmack passt, die Sticks für 5 Euro aus dem Drogeriemarkt verwenden.

Muffinteig Matcha
Matcha Muffinteig mit Bananen und Pistazien

 Wunderbare Grüße vom Backherz Kirsten